Menü
  • Alfredstraße 341  45133 Essen-Bredeney
    0201 - 87 20 118       essen@ecovis.com

Aktuelles

Nutzung externer Cloud-Dienste

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen neuen Mindeststandard nach §8 BSI-Gesetz (BSIG) zur Nutzung externer Cloud-Dienste veröffentlicht. Der Mindeststandard betrachtet neben der vorgelagerten Datenkategorisierung und Risikoanalyse den gesamten Lebenszyklus einer Cloud-Nutzung von der Beschaffungs- über die Einsatz- bis hin zur
Beendigungsphase und stellt für jede dieser Phasen Sicherheitsanforderungen auf. Dabei wird ein Schwerpunkt insbesondere auf die Verknüpfung mit den Basisanforderungen des bereits veröffentlichten Anforderungskatalogs Cloud Computing des BSI (C5) gesetzt.

Der C5 adressiert vorrangig Cloud-Anbieter und definiert mit den dortigen Basisanforderungen bereits ein Niveau der Informationssicherheit von Cloud-Diensten, das aus Sicht des BSI nicht unterschritten werden sollte. Stellen des Bundes haben bei einer Nutzung von externen Cloud-Diensten zu berücksichtigen, dass mindestens die Basisanforderungen des C5 vom Cloud-Anbieter erfüllt werden und ihnen dies in geeigneter Form nachgewiesen wird, z. B. durch die Vorlage eines Prüfberichts nach C5. Auf der Grundlage dieses Berichts können Stellen des Bundes somit die Angebote von Cloud-Anbietern mit ihren eigenen Anforderungen abgleichen.

Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI): "Nach der Veröffentlichung des C5 setzen wir mit diesem Mindeststandard erneut ein klares Signal an den Cloud-Markt. Cloud-Dienste basieren auf einem hohen Maß an Vertrauen in den Cloud-Anbieter, denn die Details der Cloud bleiben den Kunden meist verborgen. Der neue Mindeststandard sorgt insgesamt für mehr Transparenz und ermöglicht, mit den Anbietern auf Augenhöhe über ein definiertes Mindestniveau an Informationssicherheit zu sprechen."

Der von der nationalen Cyber-Sicherheitsbehörde BSI entwickelte Mindeststandard definiert ein Mindestsicherheitsniveau für die Nutzung externer Cloud-Dienste durch die Stellen des Bundes. Gleichzeitig kann das beschriebene Verfahren auch Behörden der Länder und Kommunen sowie Unternehmen als Leitfaden für die eigene Cloud-Nutzung dienen. Der Mindeststandard Nutzung externer Cloud-Dienste ist auf der Webseite des BSI abrufbar.

 

Quelle:

https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2017/Mindeststandard_Cloud_04052017.html

Unternehmen steigern erneut ihre Energieeffizienz und erhalten eine Teilentlastung von Strom- und Energiesteuer

Unternehmen des Produzierenden Gewerbes können auch 2017 eine Teilentlastung von der Strom- und Energiesteuer – den sogenannten Spitzenausgleich – in voller Höhe erhalten. Das Bundeskabinett hat dies am 11. Januar 2017 auf Grundlage eines Monitoringberichts des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) festgestellt. Danach haben die Unternehmen den Zielwert für eine Reduzierung ihrer Energie-intensität voll erreicht.

Mit dem Spitzenausgleich werden Unternehmen im Hinblick auf ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und ihren Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz von einem Teil der Strom- und der Energiesteuer in Form einer Erstattung oder Verrechnung entlastet.

Seit 2013 erhalten Unternehmen des Produzierenden Gewerbes den Spitzenausgleich nur noch, wenn sie einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. Das Erreichen dieses Ziels ist von der Bundesregierung auf der Grundlage des Berichtes eines unabhängigen wissenschaftlichen Instituts festzustellen. Im für das Antragsjahr 2017 maßgeblichen Bezugsjahr 2015 beträgt der Zielwert zur Reduktion der Energieintensität 3,9 Prozent gegenüber dem Basiswert der jahresdurchschnittlichen Energieintensität in den Jahren 2007 bis 2012.

Das RWI kommt zu dem Ergebnis, dass die tatsächliche Reduktion 10,8 Prozent gegenüber dem Basiswert betrug. Der Spitzenausgleich kann somit auch im Jahr 2017 in voller Höhe gewährt werden. Der Monitoringbericht geht auf eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft zur Steigerung der Energieeffizienz vom 1. August 2012 zurück.

Quelle: Bundesfinanzminister

 

Sechster Innovationsdialog der 18. Legislaturperiode: Deutschlands Rolle in der europäischen Innovationspolitik

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Forschungsministerin Johanna Wanka und Staatssekretär Matthias Machnig haben sich am 15. Juni im Bundeskanzleramt mit Repräsentanten aus Wirtschaft und Wissenschaft zur sechsten und letzten Sitzung des „Innovationsdialogs“ in der laufenden Legislaturperiode getroffen. Im Fokus der Sitzung stand die Rolle Deutschlands in der europäischen Innovationspolitik.

Die Wettbewerbsfähigkeit Europas hängt entscheidend von Innovationen ab. Deutschland gehört international zu den innovationsstärksten Ländern. Um auch in Zukunft im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein, muss der europäische Forschungsraum weiter gestärkt und die Innovationskraft erhöht werden. Gemeinsam mit der EU-Kommission, den anderen Mitgliedstaaten sowie Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir erreichen, dass die FuE-Anstrengungen in der EU erhöht werden können, um ein hohes Maß an Innovationsfähigkeit in ganz Europa zu erzielen.

Gerade die Digitalisierung der Wirtschaft und intelligente Mobilität können in der EU zentrale Innovationstreiber sein. Dazu muss u.a. eine schnelle Weiterentwicklung des Digitalen Binnenmarktes gelingen. Hierfür setzt sich die Bundesregierung ein. Die Teilnehmer der Sitzung wiesen einvernehmlich auf die besondere Bedeutung von Lösungen für Cybersicherheit hin, die das Vertrauen in digitale Anwendungen und Prozesse wie z. B. Industrie 4.0. stärken.

Die Sitzung befasste sich auch mit sogenannten disruptiven Innovationen. Die Teilnehmer sprachen sich dafür aus, zu prüfen, wie es besser gelingen kann, Innovationssprünge zu ermöglichen und bahnbrechende Ideen zu befördern.

Der Innovationsdialog wird inhaltlich von einer Geschäftsstelle vorbereitet, die bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften angesiedelt ist.

Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft im Innovationsdialog sind:

Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. E. h. Henning Kagermann (Präsident acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) – Vorsitz des Steuerkreises

Prof. Dr. med., Dr. sc. math. Andreas Barner (Mitglied des Gesellschafterausschusses der C.H. Boehringer Sohn AG & Co. KG)

Prof. Dr. rer. physiol., Dr. h.c. Ulrike Beisiegel (Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen)

Dr. rer. nat. Volkmar Denner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH)

Ralph Dommermuth (Vorstandsvorsitzender United Internet AG)

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jörg Hacker (Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V.)

Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. (Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb)

Dipl.-Ing. Sabine Herold (Geschäftsführerin Delo Industrie Klebstoffe GmbH & Co KGaA)

Reiner Hoffmann (Bundesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes)

Prof. Dr. Renate Köcher (Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach)

Dr. rer. nat. Christine F. Kreiner (Vorstand der S+V Technologies GmbH)

Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E.h. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr. h.c. Dr. h.c. Reimund Neugebauer (Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft)

Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Norbert Reithofer (Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG)

Prof. Dr. Martin Stratmann (Präsident der Max-Planck-Gesellschaft)

Dr. Eberhard A. Veit (Berater des Aufsichtsrats der Festo AG)

Prof. Dr. rer. pol. Yasmin Mei-Yee Weiß (Professorin für Personal und Organisation an der TH Georg Simon Ohm in Nürnberg)

 

Quelle: www.bundesregierung.de

Gesetz bringt längere Abgabefristen für Steuererklärungen erst ab 2019

In diesem Jahr ist das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens in Kraft getreten. Die Gesetzesänderung gilt aber erst für Steuererklärungen für das Jahr 2018.

Zum Jahreswechsel informierten einige Medien über geänderte Abgabefristen für die Steuererklärung. Grund ist das in diesem Jahr in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens.

Aber Achtung: Die Gesetzesänderung gilt erst für Steuererklärungen für das Jahr 2018.

Zwar ist die Verlängerung der Frist zur Abgabe der Steuererklärung eine der wesentlichen Änderungen, die dieses Gesetz mit sich bringt. Allerdings greift diese veränderte Regelung entgegen einiger Medienberichte noch nicht in diesem Jahr, sondern erst bei Steuererklärungen für das Jahr 2018.
 
So kann die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2018 bis zum 31. Juli 2019 eingereicht werden. Für die Jahressteuererklärungen für die Jahre 2016 und 2017 bleibt es hingegen noch bei der bislang geltenden Frist zum 31. Mai des Folgejahres. Auch beratene Steuerbürger bekommen ab der Jahressteuererklärung für das Jahr 2018 mehr Zeit: In diesem Fall verlängert sich die Frist vom 31. Dezember des Folgejahres auf den 28. beziehungsweise 29. Februar des übernächsten Jahres. 

Quelle: www.finanzverwaltung.nrw.de